Traurig geben wir bekannt, dass unser Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung
Ernst Bierwirth
im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

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Der Verstorbene war über fast 80 Jahre Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Marburg Mitte. Bis zu seinem Übertritt in die Alters- und Ehrenabteilung im Jahre 1988 versah er als Löschmeister (FF) seinen Dienst im I. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Marburg – ein Feuerwehrmann durch und durch.
Er hat sich während seiner langjährigen aktiven Dienstzeit stets zum Schutz und Wohle der Allgemeinheit eingesetzt und sehr um die Freiwillige Feuerwehr Marburg verdient gemacht.
Den trauernden Angehörigen möchten wir unser tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringen.
Wir werden Deiner in Ehren gedenken!
„Du bist nicht mehr da wo Du warst, aber Du bist überall wo auch wir sind!“
Du fehlst uns, Ernst!
Deine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Marburg Mitte
Florian Martens - Wehrführer


Atemschutztag beim 2. Zug

Am vergangenen Samstag hatten die aktiven Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger des 2. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte die Gelegenheit, eine ganztägige Ausbildungseinheit zum Thema Atemschutz zu absolvieren. Neben einer theoretischen Unterweisung stand vor allem die praktische Umsetzung dabei im Mittelpunkt.
Gestartet wurde mit einem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrgerätehaus auf der Ketzerbach und einer anschließenden Theorieeinheit, welche die grundlegenden Voraussetzungen und Einsatzregeln des Atemschutzeinsatzes, die benötigte Technik sowie mögliche Fehlerquellen anhand eines Fallbeispiels wiederholte. Hierzu wurden in Kleingruppen kurze Vorträge erarbeitet.
Im Anschluss fuhr die Einheit gemeinsam auf die Hauptfeuerwache, wo der praktische Teil der Ausbildung begann.

Zunächst gab es eine grundlegende Unterweisung in das Atemschutzgerät sowie die Masken, welche die Grundlage für einen sicheren Einsatz schaffen. Darüber hinaus konnten einige hilfreiche Tipps und Handgriffe vermittelt werden. Nach diesem Part wurden die Teilnehmenden erstmals auf die Probe gestellt, indem unter Aufsicht die Luftzufuhr aus den Überdruckflaschen der Atemschutzgeräte kurzzeitig unterbrochen wurde. Dies bedeutet im Einsatz einen absoluten Notfall. Wichtig ist hierbei Ruhe zu bewahren und das Problem mit wenigen Handgriffen eigenständig zu beheben. Zudem wurde intensiv das Umkuppeln der Lungenautomaten auf Reserveflaschen unter Beibehaltung der Umluftunabhängigkeit trainiert.

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Zum Abschluss des Tages konnte das erlernte Wissen im Rahmen von zwei kleinen Einsatzübungen angewandt werden. Im ersten Szenario galt es, mit zwei Trupps eine vermisste Person aus einem Brandraum zu retten. Hier kam es vor allem auf die richtige Suchtechnik und die gute Koordination im Trupp an. Im zweiten Szenario wurde ein Atemschutznotfall mit einem bewusstlosen Kameraden simuliert. Dabei bestand die Aufgabe darin, die Atemschutznotfalltasche zum Einsatz zu bringen, die verunfallten Kameraden zunächst mit Atemluft zu versorgen und anschließend aus dem Gefahrenbereich zu bringen.
Insgesamt zeigten sich alle Feuerwehrangehörigen dankbar für Organisation der Übung durch die Zug- und Wehrführung und waren zufrieden mit den Leistungen des Tages.


 
Am Abend wurde zunächst der 2. Zug, sowie die Drehleiter des 1. Zuges zu einem ausgelösten Heimrauchmelder im Steinweg alarmiert. Hier konnte kein Grund festgestellt werden, so war der Einsatz schnell beendet.
Circa zwei Stunden später klingelten die Pager erneut. Eine Brandmeldeanlage in der Bahnhofstraße hatte ausgelöst. Vor Ort stellte sich heraus, dass Wasserdampf der Grund dafür war. Auch hier gab es keine weiteren Tätigkeiten für die Feuerwehr.

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