Feuerwehr
Marburg - Mitte

Die Wehr

Hier finden Sie alles wissenswertes über unsere Feuerwehr.

 

 

 

 

Karl Eckert

Zugführer von 1925 bis 1935

Der Ketzerbächer Töpfermeister Karl Eckert leitete die Geschicke des heutigen II. Zuges im Zeitraum von 1925 bis 1935. Aufgrund seiner eindrücklichen Haarfarbe wurde er von seinen Kameraden liebevoll auch nur „der Schwarze“ genannt. 

 

 

 

 

Emil Textor

Zugführer von 1935 bis 1936

Emil Textor wurde am 16.07.1885 in Marburg an der Lahn geboren. Nach unbeschwerter Kindheit in Marburg trat er im Alter von 18 Jahren am 22.05.1904 in die Feuerwehr Marburg ein. Er wohnte in Zwischenhausen 19 und wurde auf Grund dessen in die Einsatzabteilung des II. Zuges aufgenommen. Auf Grund seines Berufes als Glasermeister wurde er von den Kameraden der Ketzerbächer Feuerwehr auch nur liebevoll „Kitt“ genannt. Er stand der Einsatzabteilung von 1935 bis 1936 vor.

 

 

 

 

 

 

 

Wilhelm Dilger

Stellvertretender Zugführer von 05/1935 bis 12/1936
Zugführer von 12/1936 bis 06/1954

Wilhelm Dilger wurde am 30.05.1889 in Marburg an der Lahn geboren. Die Kindheit verbrachte Wilhelm Dilger in Marburg, die ersten Jahre als „Erwachsener“ waren durch die Geschehnisse des ersten Weltkrieges geprägt. Doch Wilhelm Dilger blieb seiner Heimatstadt treu: wohnend im Steinweg 23 gründete er mit seiner Frau Alise geb. Dithmar eine kleine Familie, der drei Kinder entstammten. Erst verhältnismäßig spät trat er der Feuerwehr Marburg bei: im Alter von 37 Jahren am 27. Januar 1927. Nach den erforderlichen feuerwehrtechnischen Ausbildungen wurde 1934 zum Oberfeuerwehrmann ernannt.

Am 25. Mai 1935 wurde er zum stellvertretenden Zugführer gewählt (Beförderung zum Löschmeister), und nur ein paar Monate später wurde er am 30. Dezember 1935 der Zugführer des II. Zuges (Beförderung zum Brandmeister). Und schon am 05.02.1936 wurde Wilhelm Dilger zum Oberbrandmeister befördert. Die Geschicke des II. Zuges leitet Wilhelm Dilger bis 1954. 1950 erfolgte die Ehrung für 25-jährige Tätigkeit für die Feuerwehr. Am 21. Juni 1954 trat Wilhelm Dilger in die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Marburg über. Zeitgleich wurde ihm die höchste Auszeichnung der Kameraden des II. Zuges zuteil: er wurde zum Ehrenzugführer ernannt! Es folgten zudem noch weitere Auszeichnungen;1961 das Feuerwehrehrenkreuz II. Stufe, das Brandschutzehrenzeichen Stufe I am 27.01.1964.

     

 

  

 

Georg Arcularius

Zugführer von 06/1954 bis 10/1961

Georg Arcularius wurde am 16.06.1914 in Marburg geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf der Ketzerbach, wo er auch später als Schreinermeister sein Geschäft hatte. Noch heute ist an dem Gebäude Ketzerbach 40 die Beschriftung „Schreinerei Arcularius“ erkennbar. Im Alter von 23 Jahren trat er am 29.11.1937 in die Feuerwehr Marburg ein, und wurde bereits am 02.04.1938 zum Feuerwehrmann befördert. Die folgenden Jahre waren vor allem der Familie und der Schreinerei gewidmet. Am 02.06.1942 heiratete er seine Frau Leni, geb. Abel. Dieser Verbindung entstammten zwei Kinder. Seit Beginn der 50er Jahre trat dann auch wieder die Feuerwehr in den Vordergrund. 1951 und 1952 schlossen sich dann die Ernennungen zum Oberfeuerwehrmann und Löschmeister an. Am 11.06.1954 wurde Georg Arcularius zum Zugführer des II. Zuges gewählt, die Beförderung zum Oberbrandmeister schloss sich an. Das Amt des Zugführers übte Georg Arcularius bis 1961 aus. Im Alter von 48 Jahren trat Georg Arcularius am 24.05.1962 dann in die Ehren- und Altersabteilung über.

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gustav Schneider

Zugführer von 10/1961 bis 01/1968

Gustav Schneider wurde am 09.12.1930 in Marburg an der Lahn geboren. Er entstammt einer alteingesessenen Marburger Familie, die das traditionsreiche Kunsttöpferhandwerk in Marburg lebendig hielt und hält. Schon in früher Jugend wuchs bei Gustav Schneider das Interesse für die Feuerwehr und so ist es nicht verwunderlich, dass er mit 14 Jahren in die Jugendabteilung der Feuerwehr Marburg eintrat.

Mit der Volljährigkeit wurde er dann 1948 in die Einsatzabteilung des II. Zuges übernommen. Mit der Zeit absolvierte Gustav Schneider für sein Hobby einen Lehrgang nach dem anderen und fing zudem an, erste weitreichendere Verantwortungen zu übernehmen. Mit 27 Jahren wurde er von seinen Kameraden 1958 zum Gruppenführer gewählt, bevor er am 12.10.1961 das Amt des Zugführers antrat. Doch mit dieser Aufgabenstellung noch nicht ausreichend ausgelastet, übernahm er 1966 für die nächsten 15 Jahre auch die Aufgabe eines heutigen FGL Atemschutz. 1968 wurde Gustav Schneider dann zum Stadtbrandinspektor der Stadt Marburg gewählt, eine Aufgabe, die er sehr verantwortungsbewusst bis 1975 ausübte.

Neben der aktiven Feuerwehrarbeit lag ihm aber auch die Feuerwehrmusik sehr am Herzen. So war er von 1952 bis 1974 Mitglied des Spielmannzuges der Feuerwehr Marburg. 1986 trat Oberbrandmeister Gustav Schneider im Alter von 56 Jahren in die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr Marburg Mitte über. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von seinem Engagement: Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande 1969, Deutsches Feuerwehrehrenkreuz vom Verband in Silber 1971, Deutsches Feuerwehrehrenkreuz vom Verband in Gold 1977, Goldenes Brandschutzehrenzeichen am Bande 1984, Bundesverdienstkreuz 1992.

       

Karl-Peter König

Zugführer von 01/1968 bis 03/1985

Mit dem Namen Karl-Peter König ist eine mittlerweile fast 70jähriges Stück Geschichte der Feuerwehr Marburg und in weiten Teilen vor allem des II. Zuges verknüpft. Karl-Peter König wurde 1929 in Marburg geboren. Im Alter von 15 Jahren trat er in die Jugendabteilung der Feuerwehr Marburg ein. Zunächst noch im Einzugsgebiet des ersten Zuges wohnend, zog er 1946 in die Nähe des Gerätehauses in der Wilhelm- Roser- Straße. Mit Erreichen der Volljährigkeit wechselte er dann 1948 in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Marburg, der er bis zur „ feuerwehrtechnischen Pensionierung“ 1989 treu blieb.

1961 wurde Karl-Peter (von seinen Kameraden liebevoll auf Grund seiner Profession als Autosattlermeister auch nur der „Pechfurz“ genannt) von den Kameraden des II. Zuges dann zum Gruppenführer gewählt. Einer Aufgabe, der er sehr gewissenhaft und mit viel Freude nachkam. Doch leider konnte er dieses Amt nur bis 1968 ausüben – da entschieden sich die Angehörigen der Einsatzabteilung für ihn als Zugführer der Ketzerbächer Feuerwehr! Und da „unser“ Karl-Peter in dieser Funktion noch nicht ausgelastet genug war, scheute er sich auch nicht noch weiterführende Verantwortungen zu übernehmen: von 1976 bis 1986 war er Bereitschaftsführer der Bereitschaft II, und weil dies immer noch nicht ausreichte, füllte er zudem noch die Funktion des stellvertretenden Stadtbrandinspektors der Feuerwehr Marburg zwischen 1975 und 1980 aus.

Neben der eigentlichen „Feuerwehrarbeit“ lag und liegt Karl-Peter aber auch die Musikabteilung der Feuerwehr Marburg sehr am Herzen. 33 Jahre lang stand Karl-Peter dieser „Sonderabteilung“ als Stabführer vor (1959-1989), bevor er im Anschluss von seinen Kameraden zum Ehrenspielzugführer ernannt wurde. Doch auch in der „Feuerwehrpension“ wurde Karl-Peter mit Führungsaufgaben betraut: nach kurzem Verschnaufen in der Ehren- und Altersabteilung ist er 1992 zum Sprecher derselben gewählt worden. Und obwohl er diese Aufgabe mittlerweile schon versucht hat, an jüngere Kameraden weiterzureichen: es ist ihm nicht gelungen. Die Kameraden wissen, was sie an ihrem Karl-Peter haben, und möchten ihn nicht aus der Verantwortung entlassen. In dieser Funktion organisiert er die junggebliebenen Kameraden dieser Einheit. Jedes Jahr freut sich die gesamte Einsatzabteilung der Feuerwehr Marburg Mitte während der Jahreshauptversammlung auf einen Jahresrückblick der besonderen Art. Doch es gibt da noch eine weitere „Oldie“- Gruppe, die Karl-Peter sehr am Herzen liegt – die Feuerwehr Oldtimer. Geprägt durch seine beruflichen Voraussetzungen kümmert er sich neben weiteren Kameraden sehr liebevoll um die Instandsetzung, die Restaurierung und den Erhalt von ehemaligen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Marburg. So gehören mittlerweile eine DL 32, eine DL 18 und seit neuestem auch das LF v 8 zu dem bestaunenswerten Fahrzeugbestand!

Zahlreiche Ehrungen und Bekundungen zeugen von seinem Engagement- welches hier leider nur ausschnittsweise gewürdigt werden kann: Deutsches Feuerwehrehrenkreuz vom Verband in Silber 1974, Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande 1974, Deutsches Feuerwehrehrenkreuz vom Verband in Gold 1977, Landesehrenbrief 1979, Goldenes Brandschutzehrenzeichen am Bande 1984, Goldenes Helmschild 1989. Im Jahre 2001 wurde Karl-Peter König mit der höchsten Auszeichnung der Ketzerbächer Feuerwehr ausgezeichnet: er wurde zum Ehrenzugführer des II. Zuges ernannt.

Und auch heute noch nimmt Karl-Peter König regelmäßig an den Dienstveranstaltungen „seines“ zweiten Zuges teil. So ist er regelmäßig nach den Diensten im Gerätehaus des II. Zuges anzutreffen…

 

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Hermann Wick

Zugführer von 03/1985 bis 04/1995 und von 10/1998 bis 01/2005

Hermann Wick wurde am 18.11.1949 in Marburg geboren. Seine Kindheit verlebte er in, an, auf und um die Ketzerbach. Mit 18 Jahren trat er dann 1968 in die Einsatzabteilung der Feuerwehr Marburg ein. In kurzer Folge absolvierte er viele Lehrgänge, um sich auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens fortzubilden. Beruflich absolvierte er zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildung zum Schreinermeister. Nachdem er sich sehr viel feuerwehrtechnisches Wissen angeeignet hatte, wurde er 1980 zum Gruppenführer der zweiten Gruppe gewählt. Ein Amt, welches er sehr gewissenhaft und mit viel Freude bis 1985 ausübte.

1985 wurde er dann von den Kameraden zum Zugführer des II. Zuges gewählt. Beruflich wechselte er zwischendurch zum Brandschutzamt, wo er sich vor allem dem Gebiet des „vorbeugenden Brandschutzes“ widmete. Nachdem er 10 Jahre lang mit sehr viel Bravour und Geschick das Amt des Zugführers bekleidet hatte, wollte er 1995 nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Nachdem sein Nachfolger 1998 jedoch aus persönlichen Gründen das Amt niedergelegt hatte, erklärte sich „unser“ Hermann Wick bereit, für eine weitere Amtszeit die Geschicke dieser Einsatzabteilung zu leiten.

Seine Verdienste für den II. Zug, und für die Feuerwehr Marburg an sich lassen sich auch an den unterschiedlichsten Auszeichnungen ablesen: Silbernes Brandschutzehrenzeichen am Bande 1994, Ehrenmedaille des Nassauischen BFV in Gold 1997, Bronzenes Helmschild 2005.

 

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Christian Burandt

Zugführer von 04/1995 bis 10/1998

Christian Burandt wurde am 04.12.1958 in Kassel geboren und kam 1968 mit seiner Familie nach Marburg. Schon früh zeichnete sich als „Teeni“ sein späteres Berufsfeld ab: er trat mit 12 Jahren 1971 in die Jugendfeuerwehr Marburg Mitte ein. Nachdem hier die ersten wichtigen „Feuerwehr-Impulse“ vertieft worden waren, absolvierte er 1974 die Leistungsspange der DJF. Bereits zwei Jahre später wurde er in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Marburg Mitte übernommen. In Rascher Folge standen die Grundausbildung, aber auch die weiterführenden Ausbildungen (z.B. Sprechfunk, Atemschutzgeräteträger, Maschinist etc.). an. Hauptberuflich absolvierte er zu diesem Zeitpunkt eine Ausbildung zum Maschinenschlosser.

Doch bald schon wollte er sein Hobby endgültig zum Beruf machen. Hauptberuflich arbeitete er dann bei der Berufsfeuerwehr in Giessen, während er auch in seiner Freizeit nicht von dem „Feuerwehrvirus“ los lassen konnte: der zweite Zug stand im Mittelpunkt seines Wirkens. Zunächst stellvertretender Gruppenführer (08/1983- 02/1989), dann Gruppenführer (02/1989 – 04/1995) zeichneten sich auch die nächsten Schritte ab. Am 06. April 1995 wurde er zum Zugführer gewählt. Im April 1996 wurde er mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande geehrt. Im September 1998 trat Christian Burandt als Zugführer zurück. Dennoch engagierte er sich weiterhin für seine Feuerwehr. Deshalb wurde im März 2007 zum stellvertretenden Wehrführer gewählt. Aus persönlichen Gründen übte er dieses Amt aber nur bis Februar 2008 aus.

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Stephan Kilian

Zugführer seit 01/2005

Stephan Kilian erblickte im Mai 1971 das Licht der Welt in Marburg. Er entstammt einer traditionsreichen „Ketzerbächer“ Feuerwehrfamilie. So verwundert es auch nicht, dass er so schnell wie möglich den Bezug zur Feuerwehr suchte: Mit 10 Jahren trat er als Trommler in die Musikabteilung der Feuerwehr Marburg ein, im Mai 1983 stand dann der Eintritt in die Jugendfeuerwehr Marburg Mitte an. Hier erfolgten die ersten „feuerwehrtechnischen Gehversuche“ auf eigenen Beinen. Mit Erreichen des 17. Lebensjahres wurde er dann in die Einsatzabteilung des II. Zuges aufgenommen. In rascher Folge wollte Stephan Kilian nun seinen Wissensdurst stillen, absolvierte Ausbildungseinheit nach Ausbildungseinheit. Beruflich absolvierte er „nebenher“ die Ausbildung zum Heizungsbauer.

1995 wurde er dann von den Kameraden der ersten Gruppe zum stellvertretenden Gruppenführer und 1997 zum Gruppenführer der ersten Gruppe gewählt. Drei Jahre später entschieden sich die Kameraden des II. Zuges im Rahmen anstehender Neuwahlen der Zugführung für Stephan als stellvertretenden Zugführer. 2005 übernahm er dieses Amt dann endgültig von Hermann Wick. Seit diesem Zeitraum leitet Stephan Kilian die Geschicke des zweiten Zuges.

1995 erhielt Stephan als Verdienst für seine Verdienste um die Feuerwehrmusik das Ehrenzeichen für hessische Feuerwehrmusiker in Bronze. 2006 wurde er mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande ausgezeichnet.

 

 

  

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